(PM) Barbara van Melle, Chefin von Slow Food Wien präsentiert:
Feine Rohmilchbutter von der Online Greißlerei
www.vielfalt.com

 

 

(Frankenburg, Wien, 23.3.11, PUR) Rohmilchbutter ist heute eine Rarität und eigentlich luxuriöser als Hummer oder Kaviar, weil weit schwieriger zu bekommen. Denn ihre Erzeugung ist heikel und zeitaufwändig. Nur wenige Käser beherrschen die hohe Kunst des Butterns. Einer davon ist Robert Strasser aus Frankenburg, der in seiner über 100 Jahre alten Hofkäserei das traditionelle Wissen seines Großvaters wiederbelebt. Bei ihm darf die Kuh noch Kuh sein: Im Gegensatz zu ihren industriell gehaltenen Artgenossen behält sie ihre Hörner zwecks besserer Durchblutung. Auf der Weide, wo sie den Sommer verbringt, frisst sie Kräuter und Gräser nach Wahl. Im Winter wird sie mit silofreien Heudelikatessen vom eigenen Feld verwöhnt: „Das harmoniert mit dem ruhigen Gemüt der Kuhpersönlichkeit“, weiß Kuh-Aficionado Strasser. Derart verhätschelte Weidetiere geben weniger Milch (dafür in unvergleichlicher Qualität) und erreichen ein hohes Alter. Früher wurde eine Milchkuh bis zu 25 Jahre alt: methusalemsche Dimensionen, denn moderne Hochleistungskühe segnen spätestens nach fünf Jahren geschundenen Daseins das Zeitliche.

 

 

Würzig im Abgang
Butter aus derart gewonnener Rohmilch von der Naturkuh schmeckt so intensiv, dass sie auch pur, wie Käse gegessen wird. „Zu Hause bewahren wir sie bei Raumtemperatur auf, da entfalten sich die Aromen am besten“, verrät Buttermeister Strasser. Winterliche Heubutter ist würziger im Abgang, Sommerbutter belebt den Gaumen fruchtig-frisch. Strassers Hofkunden berichten, dass sogar ihre Cholesterinwerte sanken, denn die Omega 3 Fettsäurekombination ist derart harmonisch, dass sie vom Körper besonders gut verarbeitet wird. Kein Wunder, dass sich die Nachfrage nach Strassers handgeformtem Edelprodukt im letzten Jahr verdoppelt hat.

 

Von Hand geknetet
Die traditionelle Erzeugung ist ein tagelanger, entschleunigter Werdungsprozess in verschiedenen Reifungsetappen. Ein Buttermeister braucht Ruhe und Geduld. Zuerst wird in der Butterfass-Zentrifuge die Milch vom Fett getrennt. In der Frankenburger Hofkäserei wird von Hand nachgeknetet um das Wasser herauszupressen. Der Rahm reift 24 Stunden bei Raumtemperatur – bereits jetzt ist das Aroma unvergleichlich frisch. Danach wird gesäuert und 4-5 Tage gekühlt, das bringt den seidigen Geschmack zur vollen Entfaltung. Hofkäser Strasser verarbeitet ausschließlich Sauerrahm, diese Butter bleibt dann im Kühlschrank bis zu drei Wochen lang frisch. Sie kann jedoch auf eingefroren und stückweise portioniert genossen werden.

 

Frei Haus
Wem der Weg nach Frankenburg zu weit ist, kann die edle Rohmilchbutter der Traditionskäserei Strasser nun auch gekühlt per Mausklick beziehen: vielfalt.com ist Österreichs erste Online-Greißlerei, ins Leben gerufen von Stephan Gruber (Physiker und Käseexperte) und Barbara van Melle (Journalistin, Chefin von Slow Food Wien und begeisterte Köchin). Die beiden haben mit vielfalt.com eine Plattform für außergewöhnliche Spezereien geschaffen. Diese sind von der „Slow Food“ Idee geprägt, von Meisterhand produziert und bringen den HerstellerInnen einen fairen Preis. Beim virtuellen Einkauf erfährt man auch viel über die Menschen, die hinter den Produkten stehen. vielfalt.com präsentiert in Zukunft jeden Monat einen neuen kulinarischen Höhepunkt.

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Pressefotos: www.vielfalt.com/de/page/page_72.html

 

 

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