purkathofer_logo_1
purkathofer_logo_2

wir sind die guten
Ökologie, Food, Soziales, Litigation-PR

Psychoneuroimmunologe warnt: Nächtliche Ausgangsbeschränkung können krankmachen

 Die von der Regierung verordnete Ausgangsbeschränkung ab 20 Uhr gefährdet die psychische und damit die immunologische Gesundheit, sagt der Innsbrucker Psychoneuroimmunologe Univ.-Prof. Christian Schubert. Soziales Miteinander einzuschränken verringert nicht nur die Lebensfreude und den Lebenssinn vieler Menschen, sondern kann fatale gesundheitliche Auswirkungen haben: in vielen Fällen begünstigen die Maßnahmen Einsamkeit, Depression und Suizidalität. Dies wiederum führt zu Immundefiziten, die anfälliger für Infektionskrankheit und -mortalität machen. Auch Arbeitslosigkeit und Armut fördern diese negativen Immuneffekte.

Alte vereinsamen
„Die Kollateralschäden der COVID-19-Krise auf der immunologischen Ebene sind auf Grund der psychischen Belastungen meiner Meinung nach so stark, dass sie mittelfristig mehr Tote als Covid hervorrufen könnten“, so Schubert. Auch die in Kauf genommene Vereinsamung der Alten – durch Isolation und Abspaltung von der Gesellschaft – nehme diesen die Würde - ebenso ihren Familien, die sich mitunter nicht einmal von ihren Liebsten verabschieden können. „Das ist dann nie mehr gut zu machen.“

Jugendliche nicht einschränken
Soziale Aktivität hingegen ist einer der wichtigsten Gesundheitsfaktoren zur Steigerung der Abwehr gegen virale Infektionen, das zeigen einschlägige Studien klar auf. Berufstätige Menschen brauchen soziale Aktivität zum Ausgleich von stressreichen Tagen. Sie haben oft nur am Abend nach getaner Arbeit Zeit, sich mit Freunden und Bekannten zu treffen. Das ist derzeit verboten. Ebenso betroffen sind Jugendliche: Ausgehen sowie vergnügliches soziales Miteinander gehören zur wichtigen sozialen Entwicklung Jugendlicher und junger Erwachsener. Aber die Regierung möchte gerade ihnen soziale Aktivität verbieten, da so das Risiko der Verbreitung des Virus erhöht würden. Angebliche „Partymenschen“ würden sogar Menschenleben riskieren.

Einseitiger Blick der Politik und Medizin 
„Vergnügliches Miteinander wird auf diese Weise kriminalisiert und ist mit Schuld und Strafe verbunden. Soziale Vergnügungen sind aber nicht automatisch mit maßlosem Feiern im Sinne von Ballermann und Après Ski gleichzusetzen“, so Schubert. „Hier braucht es viel Fingerspitzengefühl und ein ganzheitliches Verständnis. Gerade bei Jugendlichen können übermäßige Verbote und Gebote kontraproduktiv sein. Auch staatliche und soziale Repression tragen wohl zur Infektionsanfälligkeit und zum Erkrankungsrisiko in der COVID-19-Krise bei“, schließt Schubert.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=6HW_Mv2utcc&feature=youtu.be

 

Pressemitteilung Wien 8.6.20

Prominente ÖsterreicherInnen für Sterben in Würde

ÖGHL fordert Liberalisierung der Sterbehilfe – insbesondere bei schwerer Krankheit. VfGH beschäftigt sich in aktueller Session mit entsprechendem Antrag.  

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien 7.10.2020

Mediziner: Angst vor Corona völlig überzogen

Folgen der Maßnahmen sind allerdings erschreckend

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien 25.6.2020

Ich will das letzte Stamperl selbst austrinken

Kabarettist Joesi Prokopetz und Österreichs Humanisten unterstützen neue Initiative für Suizidhilfe. –Entscheidung liegt jetzt beim VfGH.

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien 13.5.2020

"Ich habe Angst um mein Land"

Enkel von KZ-Opfer kritisiert Vorgehen der Bundesregierung

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien 8.4.20

Anwalt bringt Verfassungsklage gegen Covid-19-Maßnahmengesetz ein

Keine ausreichende Begründung. Verstöße gegen Grund- und Verfassungsrechte.

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien, Karslruhe 26.10.20

ÖGHL begrüßt Entscheidung des dt. Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe

Das mit Spannung erwartete Urteil stellt einen fundamentalen Durchbruch für ein Sterben in Würde dar.

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien, Karlsruhe 25.2.2020

Selbstbestimmter Tod in Würde

Die Österreichische Gesellschaft für ein Humanes Lebensende (ÖGHL) nimmt ihre Arbeit auf. Die Petition “Mein Ende gehört mir” hat bereits über 87.000 Unterzeichner. Spannung vor höchstgerichtlichen Entscheidungen (in A+D)

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien 22.11.2019

Ethik ohne Gott – 1. österreichischer Humanisten-Kongress

Österreichs Humanisten formieren sich, weil Österreich dringend mehr Ethik und weniger Religion benötigt

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien 19.8.19

Cannabis-Umfrage: ÖsterreicherInnen wünschen sich freie Verfügbarkeit von CBD

Drei Viertel der Nutzer haben gute Erfahrungen mit CBD, jeder zweite kennt Unterschied zwischen Droge THC und Wirkstoff CBD. Und eine Mehrheit wünscht sich sogar eine vollständige Liberalisierung.

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien, Hof/Salzburg 5.7.2019

Bio-Brotbier von Gusswerk ist Austria-Produkt des Jahres

Resch und karamellig - in Kooperation mit Interspar

[ weiter ]
Pressemitteilung Wien 25.6.19

Wie retro darf Politik sein? Sexualaufklärung in Zeiten von Pornhub und Tinder

Verhütungsexperte Fiala warnt vor Abschaffung der externen schulischen Aufklärung und befürchtet Zunahme ungewollter Schwangerschaften

[ weiter ]