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Prominente ÖsterreicherInnen für Sterben in Würde

ÖGHL fordert Liberalisierung der Sterbehilfe – insbesondere bei schwerer Krankheit. VfGH beschäftigt sich in aktueller Session mit entsprechendem Antrag.

Nach dem Ende der Coronakrise ist die Diskussion zum Sterben in Würde neu entfacht. Ein richtungsweisendes höchstgerichtliches Urteil in Deutschland hat im Februar Sterbehilfe legalisiert. Die ÖGHL (Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende) erhofft sich davon eine Vorbildwirkung für Österreich. Darüber hinaus unterstützt sie einen umfassenden “Individualantrag” beim österreichischen VfGH zur Liberalisierung der Sterbehilfe. Die Beratungen sind im Gange. „In der aktuellen VfGH-Session stehen rund 500 Fälle auf der Tagesordnung", sagt RA Wolfram Proksch. Er hat die Anträge für drei auf unterschiedliche Art selbst betroffene Antragsteller verfasst.  Ca. 40 dieser Fälle werden wegen der Schwierigkeit der zu lösenden Verfassungsfragen im Plenum des Gerichtshofes beraten, wobei neben den Covid-19-Maßnahmen-Anfechtungen und der Bekämpfung des Kopftuchverbots in Schulen ausdrücklich auch unsere Sterbehilfe-Anträge hervorgehoben wurden. "Es ist erfreulich, dass sich der Verfassungsgerichtshof trotz der Vielzahl der vorliegenden Fälle nun mit unseren Anträgen befasst." Sie findet breite Unterstützung in der Bevölkerung: Die derzeit laufende Petition “Mein Ende gehört mir” hat schon mehr als 90.000 Unterzeichnende.
https://www.change.org/p/mein-ende-geh%C3%B6rt-mir-deshalb-fordern-wir-rechtsanspruch-auf-professionelle-sterbehilfe

Online-Kampagne zum Sterben in Würde
Unterstützung bekommt die ÖGHL nun auch von zahlreiche Prominenten im Rahmen einer neuen Kampagne. Die Autorin Lotte Ingrisch fordert darin eine neue “Ars moriendi” und Joesi Prokopetz möchte nie “als Untoter enden”. Chris Lohner verlangt, "jeder Mensch sollte das Recht haben, selbst zu entscheiden, wann er sein Leben beenden möchte". Der Schriftsteller Daniel Wisser wünscht sich "eine tabulose Auseinandersetzung mit dem ärztlich assistierten Suizid jenseits von Parteipolitik und Lobbies" und die Bloggerin Daniela Kickl sagt, sie möchte "mit Rechten und mit Würde ausgestattet" sterben. Die Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi postuliert: "Wann jemand sein Leben beenden möchte, sollte er allein bestimmen dürfen und nicht der Staat, die Ärztekammer oder die Bischofskonferenz."
Die einzelnen Statements: https://www.oeghl.at/testimonials/

Über die ÖGHL
Die Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende setzt sich für eine Kultur des humanen Sterbens in Österreich ein, für die gesellschaftliche, politische und legale Durchsetzung des Rechts auf Selbstbestimmung am Lebensende und für eine Entkriminalisierung der Sterbehilfe in Anlehnung an das bewährte niederländische oder Schweizer Modell. www.oeghl.at





Pressemitteilung Wien 25.6.2020

Ich will das letzte Stamperl selbst austrinken

Kabarettist Joesi Prokopetz und Österreichs Humanisten unterstützen neue Initiative für Suizidhilfe. –Entscheidung liegt jetzt beim VfGH.

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Pressemitteilung Wien 13.5.2020

"Ich habe Angst um mein Land"

Enkel von KZ-Opfer kritisiert Vorgehen der Bundesregierung

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Pressemitteilung Wien 8.4.20

Anwalt bringt Verfassungsklage gegen Covid-19-Maßnahmengesetz ein

Keine ausreichende Begründung. Verstöße gegen Grund- und Verfassungsrechte.

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Pressemitteilung Wien, Karslruhe 26.10.20

ÖGHL begrüßt Entscheidung des dt. Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe

Das mit Spannung erwartete Urteil stellt einen fundamentalen Durchbruch für ein Sterben in Würde dar.

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Pressemitteilung Wien, Karlsruhe 25.2.2020

Selbstbestimmter Tod in Würde

Die Österreichische Gesellschaft für ein Humanes Lebensende (ÖGHL) nimmt ihre Arbeit auf. Die Petition “Mein Ende gehört mir” hat bereits über 87.000 Unterzeichner. Spannung vor höchstgerichtlichen Entscheidungen (in A+D)

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Pressemitteilung Wien 22.11.2019

Ethik ohne Gott – 1. österreichischer Humanisten-Kongress

Österreichs Humanisten formieren sich, weil Österreich dringend mehr Ethik und weniger Religion benötigt

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Pressemitteilung Wien 19.8.19

Cannabis-Umfrage: ÖsterreicherInnen wünschen sich freie Verfügbarkeit von CBD

Drei Viertel der Nutzer haben gute Erfahrungen mit CBD, jeder zweite kennt Unterschied zwischen Droge THC und Wirkstoff CBD. Und eine Mehrheit wünscht sich sogar eine vollständige Liberalisierung.

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Pressemitteilung Wien, Hof/Salzburg 5.7.2019

Bio-Brotbier von Gusswerk ist Austria-Produkt des Jahres

Resch und karamellig - in Kooperation mit Interspar

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Pressemitteilung Wien 25.6.19

Wie retro darf Politik sein? Sexualaufklärung in Zeiten von Pornhub und Tinder

Verhütungsexperte Fiala warnt vor Abschaffung der externen schulischen Aufklärung und befürchtet Zunahme ungewollter Schwangerschaften

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Pressemitteilung Wien 17.6.19

Mobbingprozess gegen Republik/MedUni Wien: LG Wien entschied gegen Chirurgin

Richter: „Rauer Umgangston, fehlende Zivilcourage, kein Mobbing“. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Berufung wurde eingelegt.

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Pressemitteilung Wien 5.4.2018

„Ohrfeigen abgeholt“- Klasnic bekennt sich weiter zu Gewalt an Kindern

Mit Bestürzung reagierte die Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt auf die fortgesetzte Uneinsichtigkeit von Waltraud Klasnic. Diese hat in einem aktuellen DATUM-Interview nicht nur zugegeben, ihre Söhne als Kinder geschlagen zu haben, sondern das auch verharmlost: ("flotte Detschn, es war ja nicht Gewalt")

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